Im Interview bei Nuoviso hatte Christoph Hörstel erwähnt: In Deutschland tut sich etwas gegen die Abenteuerpolitik der Merkel-Regierung, auch aus der Wirtschaft kommen jetzt gute, motivierte Kräfte zusammen. Diese Verantwortungsträger, das wirtschaftliche Rückgrat unseres Landes, beklagen: Merkel lässt Deutschland zusammen mit dem Euro abstürzen, setzt der Riesenverschuldung durch die Draghi-geführte EZB (22. Januar! – also praktisch in letzter Minute) nichts oder nichts Entscheidendes entgegen – und zu allem Überfluss hat sie im abgelaufenen Jahr auch noch einen Milliardenschaden in unseren bis vor einem Jahr hervorragenden Wirtschaftsbeziehungen mit Russland angerichtet, auf besonderen Wunsch Washingtons.
Um es klar zu sagen: Es hat sich eine kritische Anfangsgröße von Unternehmen gefunden, die politische Auswege ebenso sucht wie Sicherungskonzepte für Aufträge, Finanzen und Schutzwirkung für alle, die die notwendigen politischen und organisatorischen Veränderungen mit betreiben und mit bewirken wollen. Da sind mutige Männer dabei, hauptsächlich die Chefs von Eigentümer-geführten Firmen, darunter zumeist: Familienunternehmen. Fleißige, umsichtige, mutige Leute also, mit Erfahrung, Verantwortung und Einsatzbereitschaft.
Es geht auch darum, wie Freund Popp von der Wissensmanufaktur so schön sagt: „Wer fleißiger arbeitet als andere, wer Arbeitsplätze organisiert, das Risiko trägt und etwas auf die Beine stellt, soll auch Ferrari fahren dürfen.“ Na klar, wenn er will und kann: auch zwei. Das ist doch nicht das Thema: Es geht jetzt darum, dass wir einer kleinen globalen Clique von Milliardären aus dem Finanzsektor nicht das Schicksal dieses Planeten anvertrauen können und dürfen! Wir reden hier nicht von Aldi, Quandt und Piëch, die erfolgreich und verantwortlich in der realen Wirtschaft unterwegs sind, wir reden von sagenhaften, freifliegenden Finanzvermögen, die sich heute hier und morgen dort niederlassen und den Globus als ihre persönliche Sandkiste ansehen. Und der Sand darin: Das sind die Menschen ohne Vermögen, die dabei einfach nach Belieben herumgeschubst und –geschoben werden.
Wir benötigen noch Zugriff auf die irakischen Ölvorräte? Zack, weg mit Saddam. Gadhafi ist nicht bereit, für sein gutes Öl auch noch miese Dollars anzunehmen? Zack, weg mit ihm – und weg mit allen, die in der Lage wären, das Land geordnet zu regieren. Brauchen wir denn noch irgendwelche Ordnungen in Ländern mit Rohstoffen? Nein, die machen ja nur Arbeit, wollen ordentliche Verträge für ihre Bevölkerungen! Unsere Konzernkartelle wollen aber nur noch billig an Öl, Gas und Pipelines, mehr nicht. Und so weiter. Jetzt sind Russland und die Ukraine dran, beim Iran wissen wir noch nicht. Die vielleicht gleich mit, wenn sie nicht klein beigeben… Und wie halten wir den Laden unter Druck – und in Angst? Ist doch einfach: mit Terror!
Muss das gesagt werden?: So geht Zukunft auf gar keinen Fall.
Mehr dazu im nächsten Nuoviso-Gespräch, Ende der Woche.

Foto: © Areyn, Wiki Commons

Finanz- und Wirtschaftscrash, Kriegsgefahren: ein Vorschlag für die Wirtschaft
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