Es ist nicht zu leugnen – weltweit spüren Wirtschaft, Politik und Medien, dass das verzweifelte Herumrudern unserer amerikanischen Freunde ebenso kurzsichtig wie zunehmend gefährlich ist. Inzwischen wird der Druck sogar durch willfährige deutsche Medien übertragen. Es gibt in Washington kein Konzept und keine Struktur, wie man aus der Zwickmühle von Pleite und drohendem Crash, globalem Machtverlust und dem gleichzeitigen Druck der Oligarchenmafia für einen neuen Krieg in Europa herauskommt. Damit, um das glasklar festzuhalten, sind wir in der Nato ein Militärbündnis auf dem Weg in den Krieg. Und ich habe heute dargelegt, dass sich etwas Wichtiges verändert hat: Bisher ging ich davon aus, dass Entgegenkommen beim Euro – also die unvernünftige, weil verheerende teure, Aufrechterhaltung dieses Betrugsmodells der Finanzmafia – Europa aus dem Kriegsdruck buchstäblich „freikaufen“ könne. Das ist nicht der Fall, Washington will und benötigt im „Abstiegskampf“ ganz offensichtlich Beides: Fortsetzung des Euro um jeden Preis UND den Konflikt mit Russland um die Kontrolle über die Bodenschätze.

Es hat gedauert, bis hier bei Powerbreaker etwas Neues steht – zu lange für manche. Das Problem ist, dass jetzt sehr viel hinter den Kulissen geschieht, wie angekündigt – und das Meiste sich gar nicht für die Öffentlichkeit eignet. Es gibt gute Fortschritte auf drei Gebieten: Die internationalen Verbindungen vertiefen sich, neue kommen hinzu. Die internationalen Medienverbindungen, bei mir bereits traditionell vor allem mit Russland und Iran, werden enger und gewichtiger. Moskau nimmt jedoch mehr Rücksicht auf seine westlichen Gesprächspartner als Teheran – und so kommt es, dass sich das Gewicht wieder in Richtung Iran verschoben hat. Es bleibt jedoch spürbar: Sobald Russland sich verstärkt unter Druck fühlt, wird der Hörstel angerufen; hat man Hoffnung auf Entgegenkommen, ist Sendepause. Wichtiger als alle Interviews sind jedoch die persönlichen Mails an einen kleinen, feinen Verteiler, selbstverständlich im vollen NSA-Flutlicht. Und schließlich: Im deutschsprachigen Raum tut sich etwas. Da kann man schreiben, reden und auf die Straße gehen, das schafft nur die Kulisse dafür, dass ich plötzlich Firmenchefs entscheiden: Jetzt red‘ ich doch mal mit dem Hörstel. Es hat auch schon einen Rückzug gegeben, jemand überlegt sich’s anders. Völlig in Ordnung, man kennt sich, man kann sich jederzeit erreichen, niemand wird je auch nur sanft angestoßen. Es muss alleine gehen – oder es geht gar nicht.

Die Deutsche Mitte verzeichnete seit Veröffentlichung unseres neuen Konzepts für die künftige deutsche Verteidigungsstrategie („Full Spectrum Defense“) den größten Eintrittsschub seit Bestehen. In gut zwei Wochen wird die Wirtschaftspolitik veröffentlicht, das Konzept steht. Es muss möglich sein, in Deutschland mit voller politischer Rückendeckung auf höchstem Niveau Spitzenprodukte zu fertigen – und gleichzeitig offener, flexibler und unternehmenspolitisch pluralistischer zu werden. Es gibt immer mehrere Wege zum Erfolg – und zur persönlichen Zufriedenheit. Daher erwächst auch Kraft.

 

Worum geht es? Parallel wird das Netzwerk im deutschsprachigen Raum ebenso ausgebaut wie das internationale Beziehungsgeflecht. Jetzt geht auch das Powerbreaker-Geld in die Reisetätigkeit, statt in potenziell sinnlose Gerichtsprozesse. Dazu gab es auch ein sehr freundschaftliches Gespräch mit einem bekannten deutschen Ex-Botschafter; vielleicht hat auch geholfen, dass ein Onkel von mir ebenfalls Botschafter war. Das irakische Beispiel zeigt, dass es offenbar inzwischen möglich ist, Hörstel auf eine Botschaftsseite zu setzen. Also gilt: Wir wollen ja nicht deutsche Anwälte fett machen und so tun, als hätten wir ein funktionstüchtiges Rechtssystem, während es viel wichtiger wäre, sich geschäftlich einen Vorzugsplatz bei Regierungen zu sichern, die darauf hoffen und setzen, dass Deutschland eines Tages aus dem US-Gefängnis ausbricht, in dem es seit Kriegsende sitzt – und das jetzt ein gefährlicher Aufenthaltsort zu werden droht. Gute und freundschaftliche Beziehungen werden dadurch nicht nur nicht zwangsläufig leiden, sie werden womöglich bestens gestärkt. Es wird hier niemanden erstaunen, wenn ich festhalte, dass es vor allem auch viele Amerikaner sind, die darauf hoffen, dass endlich jemand auftaucht, der ihren suspekten und von manchen inzwischen auch regelrecht verachteten Unterdrückern in Washington „contra gibt“. Es geht ja nicht um Staaten oder Nationen – es geht um die Oligarchen mit den von ihnen usurpierten Regierungen, etwa 700 Familien weltweit, gegen den gewaltigen Rest. Ganz interessant und entscheidend wichtig: Die Entscheider sind sich untereinander überhaupt nicht einig, haben allerdings auch kein gemeinsames Konzept. Also leben wir mit dem, was ihre gierigen und übereifrigen Schergen weltweit so anrichten, in der irren Hoffnung, das eigene Kuchenstück abzusichern und womöglich zu vergrößern, während ringsum eine Feuersbrunst droht. Man kann jedoch auch Direktkontakte anknüpfen – und hier gibt es jetzt, entstanden in fünf Minuten nach einem Vortrag, einen gut gangbaren Weg, noch in diesem Sommer.

Allen Helfern und Unterstützern sei an dieser Stelle gedankt. Powerbreaker hat sich etabliert; es wird in wenigen Tagen ein erstes kleines Gruppentreffen geben – aber es muss auch weitergehen: Es ist sicherlich geboten und sinnvoll, Notfall-Pläne zu schmieden, Fluchtwege zu schaffen – aber wer sich nicht in den Kampf begibt, hat schon verloren.

Dies ist auch eine Einladung. Machen Sie mit, mit dem was Sie können: Unternehmen Sie etwas  – vielleicht gemeinsam? – unterstützen Sie unsere Arbeit.

 

2015 wird das Jahr des Durchbruchs! Internationale und deutsche Fortschritte.
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